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Auto mit Defekt verkaufen

Für ein Fahrzeug mit grossem Defekt gibt es einen eigenen Markt: Bastler, Exporteure und Betriebe, die Ersatzteile ausbauen. Der Preis liegt deutlich unter dem eines fahrbereiten Fahrzeugs, aber er ist selten null — und in vielen Fällen höher als das, was ein Verwerter zahlt.

Worauf du achten solltest

  • Den Defekt so genau wie möglich beschreiben. «Motorschaden» sagt wenig — «Steuerkette gerissen, Kompression auf zwei Zylindern nicht messbar» sagt viel und zieht die richtigen Interessenten an.

  • Ins Inserat gehört, ob das Fahrzeug fährt, ob es rollt und ob es abgemeldet ist. Danach entscheidet sich, ob der Käufer einen Transporter braucht.

  • Der Kaufvertrag nennt den Defekt ausdrücklich und hält fest, dass das Fahrzeug nicht fahrbereit ist. Ein Ausschluss der Gewährleistung ersetzt diese Angabe nicht.

  • Ersatzteile im Bestand — ein zweiter Radsatz, Winterreifen, Zubehör — gehören ins Inserat. Sie machen für diese Käufergruppe oft den Unterschied.

Häufige Fragen

Lohnt sich die Reparatur vor dem Verkauf?
Bei einem Motorschaden an einem älteren Fahrzeug in der Regel nicht — die Reparatur kostet oft mehr, als sie am Verkaufspreis wieder einbringt. Bei kleineren Defekten, die eine Prüfung verhindern, dagegen fast immer.

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