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Was ist mein Auto wert?

Der Preis entscheidet, ob ein Inserat in Tagen oder in Monaten verkauft. Eine Schätzung auf Knopfdruck kann Carvexia nicht seriös anbieten — dafür bräuchte es Verkaufsdaten, die es hier noch nicht gibt. Was wir stattdessen zeigen: wie du den Preis selbst ermittelst, mit denselben Schritten, die ein Händler geht.

Worauf du achten solltest

  • Suche vergleichbare Fahrzeuge: gleiches Modell, Jahrgang plus/minus ein Jahr, Kilometerstand plus/minus zwanzigtausend. Weniger als fünf Vergleichsfahrzeuge sind keine Grundlage.

  • Angebotspreise sind keine Verkaufspreise. Rechne bei privaten Inseraten mit einem Abschlag beim Abschluss; bei Händlerpreisen ist der Abstand kleiner.

  • Was den Preis nach oben zieht: lückenloses Serviceheft, ein Vorbesitzer, frische Prüfung, Anhängerkupplung, Allrad, Automatik in der Mittelklasse aufwärts.

  • Was ihn nach unten zieht: fehlende Belege, mehrere Halter in kurzer Zeit, anstehende grosse Wartung, Unfallschaden in der Historie, Raucherfahrzeug.

  • Im europäischen Vergleich lohnt der Blick über die Grenze: dasselbe Modell wird in verschiedenen Märkten unterschiedlich bewertet. Die Suche über 29 Märkte zeigt diesen Unterschied.

Häufige Fragen

Warum gibt es keinen Bewertungsrechner mit einer Zahl?
Weil eine solche Zahl belastbar sein müsste, und dafür braucht es tatsächliche Abschlüsse als Datengrundlage. Eine erfundene Schätzung wäre bequemer, aber sie würde Verkäufer in die Irre führen. Sobald genügend Verkäufe über die Plattform laufen, ist ein Rechner der nächste Schritt.
Soll ich einen Verhandlungspuffer einrechnen?
Einen kleinen, etwa fünf Prozent. Ein grosser Puffer schadet mehr, als er nützt: Suchende filtern nach Preisgrenzen, und wer knapp darüber liegt, erscheint in der Liste gar nicht erst.

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