Fotos, die dein Auto verkaufen
Fotos entscheiden, ob ein Inserat überhaupt angeklickt wird. Sie kosten nichts ausser zehn Minuten, und der Unterschied zwischen zwei dunklen Handybildern und einer vollständigen Serie ist am Verkaufspreis messbar. Ein Telefon reicht völlig; Ausrüstung braucht es keine.
Worauf du achten solltest
Tageslicht, bedeckter Himmel ist ideal. Pralle Sonne erzeugt harte Schatten und Spiegelungen, die Dellen verstecken — und Käufer misstrauisch machen.
Auto vorher waschen und innen ausräumen. Das ist der billigste Preisaufschlag, den es gibt.
Der Reihe nach: schräg von vorn, schräg von hinten, beide Seiten, Front, Heck. Dann innen: Armaturenbrett, Vordersitze, Rückbank, Kofferraum, Tacho mit Kilometerstand.
Mängel mitfotografieren, jeden einzeln und aus der Nähe. Das klingt widersinnig, verkauft aber besser: der Käufer weiss, woran er ist, und du hast bei der Übergabe keine Diskussion.
Neutraler Hintergrund, kein fremdes Grundstück, kein Kennzeichen anderer Fahrzeuge im Bild. Das eigene Kennzeichen kannst du unkenntlich machen, musst aber nicht.
Häufige Fragen
- Wie viele Fotos sind richtig?
- Mindestens acht, besser zwölf bis fünfzehn. Ein Inserat mit einem einzigen Foto wirkt wie ein Inserat, bei dem etwas verborgen werden soll.