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Getriebeservice und Ölwechsel im Getriebe

Viele Hersteller haben das Automatikgetriebe jahrelang als Lebensdauerfüllung geführt — gemeint war die Lebensdauer, die der Hersteller einplant, nicht die, die das Getriebe erreichen könnte. Getriebeöl altert unter Wärme und Scherkräften, und die Kupplungspakete tragen sich ab; die Partikel bleiben im Öl. Ein Wechsel zum richtigen Zeitpunkt ist deutlich günstiger als eine Instandsetzung.

Was dazugehört

  • Ölwechsel mit der vom Hersteller freigegebenen Spezifikation — jede Getriebebauart hat ihre eigene
  • Ölwanne, Filter und Dichtung, wo sie als Einheit verbaut sind
  • Füllstand bei vorgeschriebener Öltemperatur einstellen, nicht nach Menge
  • Bei Doppelkupplungsgetrieben das eigene, kürzere Intervall beachten

Woran du es merkst

  • Schaltrucke, besonders in den unteren Gängen und bei kaltem Getriebe
  • Verzögerung zwischen Gangwahl und Kraftschluss
  • Das Getriebe hält die Drehzahl kurz, bevor der nächste Gang greift
  • Ölflecken unter dem Fahrzeug in Höhe der Getriebeglocke

Was du wissen solltest

Ein verbreiteter Rat lautet, bei einem Getriebe mit sehr hoher Laufleistung und nie gewechseltem Öl lieber nichts anzufassen. Das ist kein Aberglaube: Frisches Öl mit anderen Reibwerten kann in einem eingelaufenen Getriebe zu Schlupf führen. Ein Betrieb, der das offen anspricht, statt den Wechsel einfach zu verkaufen, weiss, wovon er redet.

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