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Ölwechsel

Der Ölwechsel ist die einfachste Arbeit am Motor und die, bei der am meisten schiefgehen kann — nicht handwerklich, sondern bei der Wahl des Öls. Jeder Hersteller gibt eine Freigabe vor, und die ist keine Empfehlung: Ein Öl mit zu hohem Aschegehalt setzt den Dieselpartikelfilter zu, ein zu dünnflüssiges bringt bei hoher Last keinen Schmierfilm mehr zustande.

Was dazugehört

  • Öl nach Herstellerfreigabe, nicht nur nach Viskosität
  • Ölfilter und neuer Dichtring an der Ablassschraube
  • Ablassen bei betriebswarmem Motor, damit der Schlamm mitgeht
  • Rückstellen der Serviceanzeige und Eintrag ins Serviceheft

Wann er fällig ist

  • Das Herstellerintervall nach Kilometern oder nach Zeit ist erreicht
  • Viel Kurzstrecke, Anhängerbetrieb oder Stadtverkehr — dann eher früher
  • Das Öl am Peilstab ist dünnflüssig oder riecht nach Kraftstoff

Was du wissen solltest

Lass dir die Freigabe zeigen, nicht nur die Viskosität. "5W-30" sagt nur, wie zähflüssig das Öl bei Kälte und bei Hitze ist — welche Additive es enthält und ob es zum Abgassystem deines Motors passt, steht in der Herstellerfreigabe daneben. Ein Betrieb, der beides nennen kann, hat das richtige Öl im Regal.

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