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Suchen in einem Satz: was die Filter daraus machen
5 Min. Lesezeit
Statt ein Dutzend Filter zu setzen, kannst du auf Carvexia einen Satz tippen, in deiner Sprache, und die Suche setzt die Filter selbst. Das spart Zeit, solange du weisst, was dabei passiert: Aus dem Satz wird nur, was sich eindeutig in einen Filter übersetzen lässt. Der Rest fällt weg, statt geraten zu werden.
Was aus einem Satz werden kann
Auf der Startseite und in der Suche steht der Link «Lieber in eigenen Worten beschreiben?». Er öffnet ein Feld für einen Satz von bis zu 200 Zeichen und den Knopf «In Filter übersetzen». Dafür musst du angemeldet sein, und du kannst in jeder europäischen Sprache schreiben.
Aus dem Satz macht ein externer KI-Dienst Filter — dieselben, die du auch von Hand setzen könntest. Das ist der wichtigste Punkt zum Verständnis: Die Satzsuche kann nichts, was die Filter nicht können. Sie nimmt dir nur das Klicken ab. Was sich nicht als Filter ausdrücken lässt, kann sie auch nicht suchen. Und weil der Satz an einen externen Dienst geht, gehört nichts hinein, was nicht in eine Suche gehört — kein Name, keine Telefonnummer.
Sie rät auch nicht. Ein Filter wird nur gesetzt, wenn du ausdrücklich oder unmissverständlich danach gefragt hast; alles andere bleibt offen. Lässt sich aus dem Satz gar kein Filter ableiten, sucht die Suche nach deinem Text wie eine gewöhnliche Volltextsuche. Dasselbe geschieht, wenn die Auswertung nicht klappt oder das Tageslimit der Funktion erreicht ist. Deine Eingabe geht also nie verloren.
Angaben, die sich in Filter übersetzen
Marken und Modelle werden mit dem Katalog abgeglichen, aus dem auch die Auswahllisten der Suche stammen. Gängige Schreibweisen aus anderen Märkten werden zugeordnet: Aus «3 Series» wird der «3er», aus «C-Class» die «C-Klasse». Eine Marke oder ein Modell, das der Katalog nicht kennt, fällt weg, und die Suche sagt dir das ausdrücklich.
Die übrigen Angaben, die zu Filtern werden:
- Treibstoff, Getriebe, Antrieb, Karosserie, Farbe und Zustand. Hybrid und Plug-in-Hybrid laufen beide unter Hybrid; 4x4, quattro oder xDrive werden zu Allrad.
- Preis, Jahrgang und Kilometer, jeweils von und bis.
- Leistung in PS oder kW. Eine kW-Angabe wird mit dem üblichen Faktor in PS umgerechnet (1 kW entspricht rund 1,36 PS).
- Mindestzahl Sitze und Türen, bei Elektroautos eine Mindestreichweite.
- Unfallfrei, Serviceheft, Garantie und ausweisbare Mehrwertsteuer — nur, wenn du sie verlangst. Einen Filter «ohne Garantie» gibt es nie.
- Händler oder privat, ein Land und ein Ort — nur, wenn du sie nennst.
Wörter, die kein Filter sind
Viele Wörter, mit denen Menschen ein Auto beschreiben, sind Urteile: zuverlässig, sparsam, gepflegt, familientauglich, gut ausgestattet. Dafür gibt es keinen Filter, und die Satzsuche erfindet keinen. Werden aus dem Rest des Satzes Filter, fallen solche Wörter einfach weg; sie schränken die Liste nicht ein.
Auch was sich übersetzen lässt, ist nur so gut wie die Angabe dahinter. «Unfallfrei» filtert nach dem, was der Verkäufer im Inserat angegeben hat, «Serviceheft» ebenso. Ob das stimmt, zeigen erst die Belege und die Besichtigung.
Meinst du ein Urteilswort trotzdem, übersetz es selbst in etwas Messbares:
- Sparsam: ein Treibstoff, eine Leistungsgrenze nach oben, bei Elektroautos eine Mindestreichweite. Den Verbrauch liest du danach im Inserat nach.
- Familientauglich: Kombi oder Van, mindestens fünf Türen oder sieben Sitze — je nachdem, was du wirklich brauchst.
- Gepflegt: der Filter Serviceheft und eine Kilometergrenze. Ob gepflegt wurde, zeigen die Rechnungen, nicht das Wort.
- Zuverlässig: Das kann kein Filter. Hier helfen die Wartungsbelege, der Zustand bei der Besichtigung und der Ruf der Motor-Getriebe-Kombination.
Beträge und Währungen im Satz
Carvexia zeigt Fahrzeuge aus vielen Ländern in vielen Währungen, und die Suche vergleicht Preise über einen umgerechneten Wert. Die Satzsuche muss deshalb wissen, in welcher Währung du denkst. Die Regel ist einfach: Nennst du eine Währung — Euro, Franken, €, CHF, zł —, gelten die Beträge in dieser. Nennst du keine, gelten sie in deiner Anzeigewährung, also der Währung, die du auf der Seite eingestellt hast.
«Unter 20 000» meint bei einer Anzeige in Franken also 20 000 Franken, bei einer Anzeige in Euro 20 000 Euro. Kurzformen wie «20k» werden verstanden. Umgerechnet wird nicht vom KI-Dienst, sondern danach von der Suche selbst, genauso wie bei den Preisfeldern im Filterbereich.
Zwei Folgen solltest du kennen. Erstens kann ein Fahrzeug, das in einer anderen Währung inseriert ist und knapp an deiner Grenze liegt, je nach Kurs hinein- oder herausfallen; setz die Grenze deshalb mit etwas Luft. Zweitens ist der umgerechnete Preis eine Orientierung. Bezahlt wird in der Währung des Verkäufers, zum Kurs deiner Bank am Zahltag — und ein Preis aus dem Ausland ist erst vergleichbar, wenn Transport, Einfuhr und Zulassung dazugerechnet sind.
Nachsehen, was erkannt wurde, und nachschärfen
Nach dem Übersetzen landest du in der Suche mit gesetzten Filtern und einer kurzen Meldung: «Automatisch zugeordnet», dazu eine Zusammenfassung in einem Satz und die Bitte, die Filter kurz zu prüfen. Nimm die Bitte ernst. Die Filter stehen als Chips über der Liste; jeder lässt sich mit einem Klick entfernen, und im Filterbereich kannst du jeden Wert ändern.
Ein neuer Satz ersetzt die Filter des vorherigen vollständig. Kleine Korrekturen machst du deshalb besser im Filterbereich als mit einem zweiten Satz. Worauf du beim Prüfen achtest:
- Fehlt etwas, das du geschrieben hast? Dann war es kein Filter oder liess sich nicht eindeutig zuordnen.
- Ist etwas da, das du nicht gemeint hast? «Nicht älter als fünf Jahre» sollte ein Jahrgang ab sein, keine Kilometergrenze.
- Ein Ort im Satz wird zu einem Ortsfilter: Gesucht wird nach Inseraten mit diesem Ort oder dieser Postleitzahl, nicht in einem Umkreis. Orte stehen im Inserat meist so, wie der Verkäufer sie schreibt — Milano, nicht Mailand. Willst du breiter suchen, entferne den Ort und setz stattdessen das Land.
- Ein Land wird nur gesetzt, wenn du es nennst. Ohne Land durchsucht die Suche den ganzen Bestand.
- Stimmt die Leistung? Eine kW-Angabe erscheint umgerechnet in PS.
Aus der Suche einen Preisalarm machen
Stimmen die Filter, musst du die Suche nicht jeden Tag neu tippen. Mit Konto speicherst du sie über «Suche speichern»; die gespeicherte Suche merkt sich die Filter und benachrichtigt dich über neue Treffer.
Ohne Konto geht es dort, wo eine Suche nichts findet. Unter der leeren Liste steht dann «Benachrichtigen lassen, wenn etwas passt»: E-Mail-Adresse eintragen, «Preisalarm setzen», den Link in der Bestätigungsmail anklicken. Erst danach ist der Alarm aktiv. Du bekommst eine Nachricht, wenn neue Fahrzeuge eingestellt werden, die zu den Filtern passen, höchstens eine am Tag, und abmelden kannst du dich mit einem Klick in jeder Mail. Auf den Seiten einzelner Modelle steht dasselbe Formular auch dann, wenn es Treffer gibt — allerdings nur für Marke und Modell, ohne deine übrigen Filter.
Der Alarm übernimmt genau die Filter, die in dem Moment gesetzt sind — auch einen falsch erkannten. Ein Ortsfilter, den du nicht wolltest, oder eine zu enge Kilometergrenze lässt ihn still an passenden Fahrzeugen vorbeischauen. Prüfe die Chips deshalb, bevor du den Alarm setzt. Und der Name trügt ein wenig: Der Preisalarm meldet neue Inserate unter deiner Preisgrenze, keine Preissenkungen. Die findest du in der Suche mit «Nur reduzierte Fahrzeuge».